Medizin und T.C.M.

china medizin

Schulmedizin und komplementäre Heilmethoden sind kein Widerspruch, im Gegenteil, sie ergänzen einander wie Yin und Yang.

Wir brauchen beide Prinzipien, zu unterschiedlichen Zeiten. Sinnvolle Lebensweise wird zur Lebensphilosophie!

Gemeinsamkeiten beider Systeme

Ihre Wurzeln haben beide in schamanistischen Traditionen, in denen Krankheiten als Dämonen gesehen werden, die über die Menschen hereinbrechen und sich an gewissen Körperstellen oder in der Psyche festsetzen. Noch heute finden wir sprachliche Überreste, wenn wir von unseren Befindlichkeiten sprechen…"die Angst im Nacken, die Wut im Bauch, etwas läuft über die Leber..etc"

Erst im 19.Jh trennen sich die Wege von TCM und westlicher Medizin.

Unter dem Einfluss der Aufklärung und des Empirismus wird der Weg der Ganzheitlichkeit durch immer tieferes Eindringen in Details verlassen. Die Experimentierfreudigkeit und später Grundlagenforschung führte zu einer rasanten Entwicklung der Schulmedizin, von deren Nutzen wir alle profitieren.

Unterschiede beider Systeme

 

Schulmedizin

  • Behebung von Krankheit
  • Behandlung von Symptomen
  • Angst als Motivation für Vorsorge 
  • Verantwortung im System ( Arzt, Spital)
  • Therapie durch artifizielle Produkte und Technik
  • Symptome werden negativ bewertet
    und sollen rasch behoben werden
  • kein philosophischer Ansatz
  • YANG
 

TCM

  • Förderung der Gesundheit
  • Behandlung der Wurzel (Ursache)
  • Wohlbefinden als Motivation
  • Eigenverantwortung, Selbstkontrolle
  • Therapie durch Anregung körpereigener Regulationsprozesse
  • Symptome werden als Hinweis verstanden, dass 
    der Körper Hilfe zur Selbstregulation benötigt
  • philosophischer Hintergrund
  • YIN


„YANG ist Dynamik auf Kosten der Harmonie, YIN ist Stagnation auf Kosten des Fortschritts“. (Bertrand Russel)